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Elisabeth
Haich wurde am 20. März 1897 in Budapest (Ungarn)
geboren. Sie war eine hervorragende Konzertpianistin und
international anerkannte Bildhauerin. In ihren Vorträgen in der
Sommerschule Ponte Tresa zeigte sie des öftern Aufnahmen Ihrer
vielen Kunstwerke. Sie pflegte ihre zahlreichen Talente und so
auch ihre medialen Fähigkeiten. Sie kannte die Esoterik, wie kaum
jemand und ihr Wissen um die Symbolik der Bibel war einzigartig.
Ihr umfassendes Wissen als Mystikerin und Seherin gab sie durch
gelebte Nächstenliebe in unzähligen Vorträgen, Yogastunden,
Beratungen und Büchern an Zehntausende von Menschen weiter.

In
Budapest führte Elisabeth Haich zusammen mit Selvarajan Yesudian
eine Yoga-Schule. Ihre Vorträge und das gemeinsame Wirken mit
Yesudian verschafften ihr eine so grosse Popularität, dass sie
unter dem Einfluss der Russen 1948 zur Flucht gezwungen wurde. Ihr
Weg führte sie nach Zürich, wo Freunde sie zum Bleiben überredeten.
Zusammen mit Selvarajan Yesudian gründete sie die wohl
bekannteste Yoga-Schule in Europa mit Schulen in Zürich, St.
Gallen und Bern. Die Yogakurse in Diano Marina (Italien) bildeten
Anfang der 50er Jahre die Grundlage für die Einführung der
Yoga-Sommerschule in Ponte-Trese, im sonnigen Tessin der Schweiz.
Sie erblühte Dank der überragenden Kompetenz der beiden Gründer
in Yoga zu einer der bedeutendsten internationalen Yogaschulen.
Infolge fortgeschrittenen Alters der beiden Gründer wurde sie
1989 geschlossen.
Im
Juli 1994 durften wir Elisabeth Haich auf der letzten Strecke
ihres Lebensweges in ihrem Sommerwohnsitz in Ponte Tresa
begleiten. Sie verliess am 31. Juli 1994 im Kreise ihrer Lieben
den irdischen Körper. Ihr segensreiches Wirken lebt in unzähligen
Herzen weiter. |