Yogaschule Rolf Heim

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Yesudian - Yoga in der Tradition von Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich

Sprüche 2006

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Jahr 2006
 

18. Dezember

Nicht Erkenntnis, sondern Verwirklichung ist wahre Religion.
(S. Yesudian

11. Dezember

"Gibt es Wege, die eigene geistige Stärke zu messen?" - "Viele."
"Nennt uns einen." - "Findet heraus, wie oft ihr euch im Laufe eines einzigen Tages aufregt." 
(A. de Mello)

4. Dezember

Beherrschtes Denken
Das Denken schweift gern ab, entschwindet unsrem Blick;
der Weise hütet es; bewacht bringt Denken Glück.
Viel Schlimmeres als ein Feind dem Feind je angetan,
Tut dem das Denken an, der 's nicht beherrschen kann.
So Gutes können nicht die Eltern je dir schenken,
auch die Verwandten nicht, wie gut beherrschtes Denken. 
(Buddha)

27. November

Kleiner als das Kleinste, grösser als das Grösste,
näher als das Naheste, ist dein Selbst, das innewohnende,
das allesbelebende, das unsterbliche. Das bist du. 
(Upanischaden).

20. November

Ramakrishna zu einem Schüler: "Ich möchte Euch etwas für Eure Stimmung Wichtiges sagen. Vedanta sagt, der Mensch muss sich selbst, das heisst, sein wahres Selbst erkennen. Diese Erkenntnis ist unmöglich ohne Aufgabe des 'Ich'. Das 'Ich' ist wie die Stange, die das Wasser in zwei Teile teilt. Es ruft das Gefühl hervor: du bist der, ich bin ein anderer. Verschwindet dieses 'Ich' im transzendentalen Bewusstsein (Samadhi), dann erfährt man: das göttliche Bewusstsein und das eigene Bewusstsein sind eins. Das 'Ich', das sagt: "Ich bin Thomas; ich bin reich und gebildet", muss verschwinden."

13. November

Frage: "Wie kann man Gott finden?"  

Ramakrishna: "Richte deine Liebe ausschliesslich auf ihn und sei dir stets bewusst : Gott allein ist wirklich, die Welt ist unwirklich."  

Schüler: "Aber Meister, wir haben doch Leidenschaften wie Lust und Zorn!"  

Ramakrishna: " Auch die Leidenschaften muss man Gott zuwenden. Verwandle die Lustbegierde in den Wunsch, mit Gott zu verkehren; sei zornig auf den, der dich verhindert, auf Gotteswegen zu wandeln. Sei gierig nach Ihm. Beziehe das Gefühl des 'ich' und 'mein' auf Gott. Sage: 'Mein Krishna, mein Christus.' Bist du hochmütig, so denke: 'Ich habe mich vor Gott verneigt, vor keinem sonst werde ich diesen Nacken beugen."

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