|
|
|
|
Home |
Sprüche
2009
|
Sprüche
2007
|
Sprüche
2006
|
|
|
Jahr 2007 |
|
|
|
17. Dezember |
Das Selbst ist unteilbar und ohne ein zweites; aber der Körper
besteht aus mehreren Teilen. Und doch werden die beiden
miteinander identifiziert. Gibt es eine größere Unwissenheit als
diese?
Das Selbst ist der Herrscher und objektiv. Der Körper ist der
Beherrschte und subjektiv. Und doch werden die beiden miteinander
identifiziert. Gibt es eine größere Unwissenheit als diese?
Das Selbst ist von Natur aus das Wissen und die Reinheit. Der
Körper besteht aus Fleisch und ist unrein. Und doch werden die
beiden miteinander identifiziert. Gibt es eine größere
Unwissenheit als diese?
(Sankaracharya) |
|
|
10. Dezember |
Alles Geschaffene verschwindet.
Dem, der das weiß, wird das Leiden gleichgültig. - Dies ist der
Weg zur Reinheit.
Alles Geschaffene ist der Trauer und dem Leid untertan.
Dem, der das weiß, wird das Leiden gleichgültig. - Dies ist der
Weg zur Reinheit.
(Buddha) |
|
|
3. Dezember |
Lang ist die Wanderung, die vor mir liegt, unzählbare Wege habe
ich zurückgelegt, und viele Welten habe ich durchwandert. Trunken
von der Schönheit Deiner Schöpfung, habe ich auf manchem Stern
geschlafen.
Mit dem ewigen Hauch des Himmels in meinem Busen kennt mein Leben
weder Anfang noch Ende.
(Yesudian) |
|
|
26. November |
Ist Einsamkeit notwendig für einen Jnani (ein Menschen, der auf
dem Weg des Wissens geht)?
Einsamkeit ist im Menschengeist. Man kann mitten in der Welt
sein und die lichte Heiterkeit des Geistes wahren; solch ein
Mensch ist einsam. Ein anderer mag im Walde leben, aber unfähig
zur Kontrolle seines Geistes sein; ihn kann man nicht einsam
nennen. Einsamkeit ist eine Geisteshaltung. Ein Mensch, der an
Wünschen hängt, findet keine Einsamkeit, wo er auch sein mag;
der Losgelöste ist immer einsam.
(Sri Ramana Maharshi) |
|
|
19. November |
In einem einzigen Gruß an Dich, mein Gott, lass alle mein Sinne
sich entfalten und diese Welt zu Deinen Füßen streifen.
Gleich der Regenwolke, die mit der Last von unergossenen Schauern
tief überm Boden hängt, lass alle meine Sinne, mein ganzes
Denken sich verneigen vor Deiner Tür in einem einzigen Gruß an
Dich.
Lass aller meiner Lieder verschiedene Weisen zu einem einzigen
Strome sich vereinen und zu dem Meer des Schweigens fließen in
einem einzigen Gruss an Dich.
Gleich einer Schar von Kranichen, die heimwehkrank zu ihren
Nestern im Gebirge Tag und Nacht nach Hause fliegen lass mein
ganzes Leben seine Reise tun zum ewigen Heim in einem einzigen
Gruß an Dich.
(Rabindranath Tagore) |
|
|
12. November |
Niemand vermag den Menschen zu formen.
Wir lehren ihn die irdischen Gesetze,
aber die Gesetze des Lebens lernt er selbst.
Beherrsche dich selbst und wisse,
dass es keinen anderen Herrscher für dich gibt.
(Yesudian) |
|
|
5. November |
Nie war die Welt verloren, und nie wird sie es sein. Auch die
verheerendsten Katastrophen hinterlassen eine gesunde Lehre für
die Menschheit, die daraus Nutzen ziehen und sich daran entwickeln
kann.
(Yesudian) |
|
|
29. Oktober |
Wie ein Mensch sein verbrauchtes Kleid wegwirft und ein neues
anzieht, so wird der im Körper verkleidete Geist seinen
verbrauchten Körper einmal wegwerfen und sich wieder in einem
neuen einkleiden.
(Bhagavad Gita) |
|
|
24. September |
Lakschmana sagte einmal zu seinem göttlichen Bruder: "Ist es
nicht seltsam, o Rama, dass ein Wissender (Dschnanin) wie
Vasischtha über den Verlust seiner Söhne geweint haben soll und
untröstlich war?"
Dem entgegnete Rama: "Zugegeben, mein Bruder! Doch bedenke,
da ein jeder, der Erkenntnis (Dschnana) besitzt, zugleich auch
Nichtwissen (Adschnana) besitzen muss, dass ein jeder, der um die
Einheit weiss, auch um die Vielheit wissen muss; dass ein jeder,
der das Bewusstsein von Licht hat, auch das der Finsternis haben
muss, weil alle diese Gegensatzpaare dem Bereich des Nichtwissens
zugehören. Man kann von Leid und Unwissenheit nicht frei werden,
bevor man sie nicht beide überschreitet.
22. Oktober 2001 Das gesunde Individuum hebt den Wert der ganzen
Nation, denn als ein Teil des Ganzen bildet es das Ganze. Wir
brauchen ruhige, friedvolle, gesunde und starke Menschen. Nur
solche können gute Werke vollbringen und eine dauernde, gute
Wirkung erzielen. Wir brauchen Menschen, deren Kräfte nicht
vergeudet, sondern gesammelt und gezügelt sind.
(Yesudian) |
|
|
17. September |
Du
musst in Bezug auf allen Hochmut, alle Selbstüberschätzung und
Eitelkeit wie abgestorben sein.
(Swami Sabhapatti)
Verurteile
die Welt nicht. Vergöttliche die Welt durch deine Taten, reinige
die Welt durch dein Gespräch und verherrliche die Welt durch
deine Gegenwart.
(Yesudian)
|
|
|
10. September |
Du
musst in Bezug auf allen Hochmut, alle Selbstüberschätzung und
Eitelkeit wie abgestorben sein.
(Swami Sabhapatti)
|
|
|
3. September |
Wir
sollen Christen sein in Bezug auf Barmherzigkeit, Mohammedaner in
Bezug auf strenges Einhalten äusserer Regeln und Hindus in Bezug
auf Liebe zu allen Lebewesen.
(Ramakrischna)
|
|
|
27. August |
Um
Erfolg zu haben, musst du eine ungeheure Ausdauer, eine ungeheure
Willenskraft besitzen. "Ich werde das Meer austrinken"
sagt die beharrliche Seele. "Auf meinen Befehl werden Berge
zerbröckeln." Sei von solcher Kraft, von solchem Willen
erfüllt, arbeite mit aller Kraft, und du wirst ans Ziel
gelangen.
(Vivekananda)
|
|
|
20. August |
Sch.: Ich hänge an meiner Individualität, mag es noch so
unwichtig sein. Ich will nicht absorbiert werden in diese ewige
Einheit. Der blosse Gedanke ist entsetzlich für mich.
Vivekananda antwortete: Eines Tages fiel ein Tropfen Wasser in den
Ozean. Wie er das bemerkte, fing er an zu weinen und zu klagen wie
du jetzt. Der Riese Ozean lachte über den winzigen Wassertropfen.
"Warum weinst du?" fragte er ihn. "Das kann ich
nicht verstehen. Wie du mit mir eins geworden bist, bist du mit
deinen Brüdern und Schwestern eins geworden, den andern'
Wassertropfen, aus welchen ich bestehe. Du wirst auch der Ozean
selbst sein. Wenn du mich verlassen willst, hebe dich mit einem
Sonnenstrahl hinauf in die Wolken. Von dort kannst du wieder
heruntersteigen, kleiner Wassertropfen, zum Segen der durstigen
Erde."
(Vivekananda)
|
|
|
13. August |
Mönche!
Es gibt vier ewige Wahrheiten: das Leiden, die Ursache des
Leidens, das Aufheben der Ursache des Leidens und der Pfad aus dem
Leiden in die Befreiung. So lauten die vier ewigen
Wahrheiten.
(Buddha)
|
|
|
2.
Juli |
Es
gibt etwas formlos Vollendetes, bevor Himmel und Erde
entstanden.
Es ist still und leer, all-eins und unveränderlich,
unendlich und ewig gegenwärtig.
Es ist die Mutter der Schöpfung.
Ich weiß nicht seinen Namen und nenne es deshalb das TAO.
Heimkehr ist die Bewegung des Tao.
Nachgiebigkeit ist der Weg des Tao.
Alle Dinge entstehen aus dem Sein.
Sein entsteht aus Nicht-Sein.
(Tao Te Ching)
|
|
|
25.
Juni |
Schweift
dein Herz beständig, und ist bald nah, bald weit, so fehlt ihm
noch die Reinheit auch in der Einsamkeit. Hast du auch Rang und
Gut, treibst Ackerbau und Handel: wohnt nur dein Herz bei Gott,
ist rein dein Erdenwandel.
(Scheich Sa'di, 1184 - 1282)
|
|
|
18.
Juni |
O
Gott, eines Tages sucht ich Dich und fand mich -
jetzt suche ich mich und fand Dich!
(Abdallah-i Ansari)
|
|
|
11.
Juni |
Als
Abu Sa'id bei einem Theologen saß und sich eine für ihn wichtige
Angelegenheit von selbst regelte, lobte er mitten in der Rede Gott
und sagte, seine Sachen würden eben von Gott erledigt.
Der Theologe wehrte sich: "Ach so, und unsere schnitzt der
Schreiner, Abu Ali?"
Abu Sa'id entgegnete: "Nein, aber bei euren Sachen steht
immer ihr da, ihr sagt, ich habe das gemacht oder werde das
machen, und so müßte es gemacht werden. Auch eure Sachen macht
Gott, aber ihr sagt: Wir sind da. Wir dagegen sind bei unsern
Sachen nicht mehr da."
(Abu Sa'id Abo'l Kheyr, 967-1049)
|
|
|
4.
Juni |
Man
fragte Abu Sa'id, wieviele Wege es vom Geschöpf zu Gott
gebe.
Er anwortete: "So viel wie die Stäubchen, aus denen die
Daseinsdinge bestehen, aber kein Weg ist näher, besser und
leichter als jemand eine Freude zu bereiten. Ich bin diesen Weg
gegangen, habe diesen gewählt und empfehle jedermann diesen
Weg."
Ein anderes Mal fragte man: "Scheich, wie ist der richtige
Weg?"
Er antwortete: "Wahrhaftigkeit und Freundlichkeit.
Wahrhaftigkeit gegenüber Gott und Freundlichkeit zu den
Menschen."
(Abu Sa'id Abo'l Kheyr, 967-1049)
|
|
|
28.
Mai |
Ich
sah meinen Herrn mit des Herzens Auge und fragte: "Wer bist
Du?"
Er sagte: "Du."
Das Wo hat für Dich nicht Wo noch Stelle;
Im Hinblick auf Dich trifft ein Wo nicht zu.
Die Vorstellung hat von Dir keine Bilder,
So daß sie erkennte: Wo bist Du?
Du bist es, der alles Wo umfasset
Bis hin zum Nicht-Wo - doch wo bist Du?
(Husain ibn Mansur Hallâj, 858 - 922)
|
|
|
21.
Mai |
JANAKA
SPRACH: Wie erlangt sich Erkenntnis? wie wird Erlösung? und wie
wird Verlangenslosigkeit erreicht? - das sage mir o Herr!
ASCHTAVAKRA SPRACH: Verlangst du nach Erlösung, Kind, so fliehe
die Sin-nenwelt wie Gift. Langmut und Geradheit, Erbarmen,
Heiterkeit, Wahrhaftigkeit nimm an wie Milch der Kuh, die frisch
gekalbt hat. Nicht Erde, nicht Wasser, nicht Feuer, nicht Wind,
noch auch der Himmelsraum bist du, Freund! Wisse, dein Wesen ist
aus Geist geformt und schaut diesem Allem unbeteiligt zu - dann
wirst du dich erlösen. Wenn du den Leib beiseite lässt und
findest ruhevoll im Geiste deinen Stand, wirst du beseligt sein,
friedevoll, von Banden erlöst.
(ASCHTAVAKRA GITA)
|
|
|
14.
Mai |
Denn
auch die Teile des Weltalls stehen untereinander in Verbindung.
Das Kalzium unseres Körpers ist auch im Meer enthalten. Wir haben
es aus dem Meer mitgebracht, denn unser Leben entstammt dem Meer.
Und das Kalzium unseres Körpers und des Meeres ist auch in den
Sternen und in den interstellaren Ozeanen, aus denen die Sterne
hervorgegangen sind, vorhanden. Die Sterne sind eine Konzentration
der schwachen Materie der interstellaren Räume und sind aus ihnen
hervorgegangen wie wir aus dem Meer. In Wirklichkeit sind die
interstellaren Räume und die Räume zwischen den Milchstrassen ja
auch nicht leer. Das ganze Weltall besteht aus der gleichen
Materie, die nur mehr oder weniger verdünnt oder konzentriert
ist, so dass der ganze Kosmos eigentlich ein einziger Körper ist.
Die Elemente von den Meteoriten, die von den entferntesten Sternen
kommen, sind die gleichen wie die unseres Planeten und wie die
unseres Körpers. So sind wir praktisch aus den Sternen gemacht,
oder wie man auch sagen könnte, das ganze Weltall besteht aus
unserem eigenen Fleisch.
(Ernesto Cardenal *1925,Theologe und Poet aus Nicaragua)
|
|
|
7.
Mai |
Ein
Mensch erlangt Vollkommenheit, wenn er einen der folgenden
Standpunkte erreicht:
1. All dieses bin ich
2. All dieses bist Du
3. Du bist der Herr, und ich bin der Knecht.
(Ramakrishna)
|
|
|
30.
April |
Das
Leben ist ein Weg und ein Ziel: Der Weg heisst Entwicklung, das
Ziel Freiheit. Die Fülle äusserer Freiheiten, Genüsse und
Bequemlichkeiten ist aber dazu angetan, den Höhenweg der
Entwicklung eher zu versperren als zu erschliessen, wenn der
Mensch die innere Freiheit nicht hinzugewinnt - Freiheit von
Irrtum und Begierde. Entwicklung folgt aus dem Anschluss an
gewisse Lebenswahrheiten und ist durch sie zu jeder Stunde
möglich. Welcherart sie sind, wie man sie erkennt und im
täglichen Leben beherrscht und anwendet - das und nichts anderes
ist die Hauptfrage des menschlichen Lebens.
(Else Hasse)
|
|
|
23.
April |
Was
ist Meditation? Es ist das unaufhörliche Streben nach der
Verwirklichung unseres wahren Selbst. Es ist das Vorwärtsgehen
auf dem inneren Wege des Geistes bis dessen Quelle erreicht ist.
Es ist das Hinabtauchen in die Tiefen unseres Seins, um die
Ursache unserer Existenz zu erkennen. Es ist das Erreichen der
letzten inneren Wirklichkeit. Es ist "Wachen und Beten, denn
das Himmelreich ist nahe." Es ist das Wissen und die
Erfahrung, dass wir die lebendigen Tempel des Heiligen Geistes,
oder Gottes, unseres wahren Selbst sind.
(Selvarajan Yesudian)
|
|
|
2.
April |
Regungslos
ist das Eine, schneller als der Gedanke, die göttlichen Kräfte
können es nicht einholen, da es ihnen vorauseilt. Still steht es
und holt doch die anderen Laufenden ein. Der Wind füllt es mit
den Wassern des Lebens. Es bewegt sich, es bewegt sich nicht, Es
ist fern, es ist auch nah. Allem innerlich ist es doch außerhalb
von allem da.
(Isha-Upanishad)
|
|
|
26.
März |
Das
Sanfte, das Kleine, das Leise, das Stille, das Wenige - das ist
die Zukunft.
- Mit dem Gegenteil sind wir in des Teufels Küche geraten.
(Unbekannt)
|
|
|
19.
März |
Ich wünsche Dir nicht alle möglichen
Gaben. Ich wünsche Dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche Dir Zeit Dich zu freuen und zu lachen. Ich wünsche
Dir Zeit für Dein Tun und Dein Denken, nicht nur für Dich selbst
sondern auch zum Ver-schenken.
Ich wünsche Dir Zeit - nicht zum Hasten und Rennen, sondern die
Zeit zum Zufriedenseinkönnen.
Ich wünsche Dir Zeit - nicht nur zum Vertreiben. Ich wünsche,
sie möge Dir übrigbleiben als Zeit für das Staunen und Zeit
für Vertrauen, anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schauen.
Ich wünsche Dir Zeit nach den Sternen zu greifen, und Zeit, um zu
wachsen, das heißt, um zu reifen. Ich wünsche Dir Zeit, neu zu
hoffen, zu lieben. Es hat keinen Sinn, die Zeit zu verschieben.
Ich wünsche Dir Zeit, zu Dir selber zu finden, jeden Tag, jede
Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche Dir: Zeit zu haben zum Leben.
(Elli Michler) |
|
|
12.
März |
Keine
Hilfe kommt von aussen. Jegliche Hilfe kommt von innen. Du hilfst
dir immer selber. Es gibt keinen Meister ausser deinem eigenen
Selbst. Ab-hängigkeit von äusseren Hilfsquellen macht dich
hilflos, schwach und un-glücklich in der Welt. Es bedeutet, dass
du unten bist, und derjenige, der dir hilft, über dir. Baue deine
Zukunft auf, befiehl deinem Schicksal, beherrsche dein Leben und
sei glücklich.
(Selvarajan Yesudian)
|
|
|
5.
März |
Möge mein ganzes Leben, o Herr, ein
immerwährender Lobgesang sein; und möge ich jenes Lied
anstimmen, das, wie ein Quell, unversiegbar da-hinfliesst. Ein
jeder Atemzug soll mich näher zu Dir emporheben, bis dass mein
Ohr nichts als Dein Wort vernimmt und mein Mund nichts anderes
mehr verkündet als Deine Botschaft.
(Selvarajan Yesudian) |
|
|
26. Februar |
11. Lebe ein gutes, ehrbares Leben. Wenn Du
dann älter wirst und zurückblickst, wirst Du es ein zweites Mal
geniessen können.
12. Eine liebevolle Atmosphäre in Deinem Haus ist die beste
Grundlage für Dein Leben.
13. Bei Meinungsverschiedenheiten mit Deinen Lieben befasse Dich
nur mit der gegenwärtigen aktuelle Situation. Lass die
Vergangenheit ruhen.
14. Teile Dein Wissen. Das ist ein Weg, Unsterblichkeit zu
erlangen.
15. Sei sanft und freundlich mit der Erde.
16. Gehe einmal im Jahr an einen Ort, an dem Du noch nie
warst.
17. Denke daran, die beste Beziehung ist jene, in der die Liebe
für den Anderen größer ist, als das Verlangen nach dem
Anderen.
18. Bewerte Deine Erfolge daran, was Du aufgeben musstest, um sie
zu erzielen.
19. Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit rücksichtsloser
Hingabe und Ausgelassenheit (völliger Unbekümmertheit).
(Anleitung fürs Leben von Dalai Lama)
|
|
|
19.
Feburar |
1.
Bedenke, dass große Liebe und große Leistungen mit großem
Risiko verbunden sind.
2. Wenn Du verlierst, dann verpasse nicht auch noch die
Lektion.
3. Folge den drei Regeln: - Respekt vor Dir selbst, - Respekt für
Andere, - Respekt (Verantwortung) für all Dein Tun und Deine
Handlungen.
4. Erinnere Dich, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal auch
eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.
5. Lerne diese Regeln, damit Du weißt, wie Du sie richtig
brichst.
6. Lass nicht zu, dass ein kleiner Streit einer großen
Freundschaft Wunden zufügt.
7. Wenn Du erkennst, dass Du einen Fehler gemacht hast, beginne
umgehend, ihn zu korrigieren.
8. Verbringe jeden Tag etwas Zeit mit Dir selbst.
9. Begegne Veränderungen mit offenen Armen, aber verliere dabei
nicht deine Wertmaßstäbe.
10. Denke daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.
(Anleitung fürs Leben von Dalai Lama)
|
|
|
12. Februar |
Zu
einem alten Araber kamen drei junge Leute und sagten ihm:
"Unser Va-ter ist gestorben. Er hat uns 17 Kamele
hinterlassen und im Testament ver-fügt, dass der Älteste die
Hälfte, der Zweite ein Drittel und der Jüngste ein Neuntel der
Kamele bekommen soll. Jetzt können wir uns über die Teilung
nicht einigen; übernimm du die Entscheidung!" Der Araber
dachte nach und sagte: "Wie ich es sehe, habt ihr, um gut
teilen zu können, ein Kamel zu wenig. Ich habe selbst nur ein
einziges Kamel, aber es steht euch zur Verfü-gung. Nehmt es und
teilt dann, und bringt mir nur, was übrig bleibt." Sie
bedankten sich für diesen Freundschaftsdienst nahmen das Kamel
mit und teilten die achtzehn Kamele nun so, dass der Älteste die
Hälfte, das sind neun, der Zweite ein Drittel, das sind sechs,
und der Jüngste ein Neuntel, das sind zwei Kamele bekam. Zu ihrem
Erstaunen blieb, als sie ihre Kamele zur Seite geführt hatten,
ein Kamel übrig. Dieses brachten sie, ihren Dank erneuernd, ihrem
alten Freund zurück.
(Bertold Brecht)
|
|
|
5. Februar |
Alles was dich schwächt,
vermeide im Leben. Schwäche tötet. Schwäche ist selbstzerstörend,
wie Rost das Eisen frisst. Schwäche öffnet die Türe zur Zerstörung.
Das Tor des Lebens öffnet sich vor dem Starken.
(Vivekananda)
|
|
|
29. Januar |
Jede
Seele ist ihrem Wesen und Vermögen nach göttlich. Das Ziel ist
die Offenbarung dieses innewohnenden Göttlichen durch
Beherrschung der äußeren und der inneren Natur.
Erreiche dies entweder durch Arbeit oder durch Andacht oder durch
Kontrolle der seelischen Vorgänge oder durch Philosophie, durch
eines oder einige oder alle - und sei frei.
Das ist das Ganze der Religion. Lehrsätze oder Dogmen oder Riten
oder Bücher oder Tempel oder Bräuche sind nur nebensächliches
Beiwerk.
(Raja-Yoga, Vivekananda)
|
|
|
22. Januar |
Gott im Innern, Gott im
Außen, wie sollt' ich jemals zweifeln dran? Kein' Ort gibt es,
wohin ich gehen und nicht Sein Antlitz sehen kann. Ich bin Sein
Sehen und Sein Hören, und durch der Jahresernten Reigen bin ich
der Sämann und die Saat, Gott-Selbst entfaltend und Sein Eigen.
(Runenstein aus Västerby, Asmund Karasun, ca. 1050 n. Chr.)
|
|
|
15.
Januar |
Das
erkennende Selbst ist nicht geboren und stirbt nicht. Es ist aus
nichts entstanden und nichts entstand aus ihm. Geburtlos, ewig,
dauernd, wird es nicht getötet, wenn der Körper getötet wird.
(Katha-Upanisad Teil l, Kap. II, mantra18)
|
|
|
8. Januar |
Der
Weise, der erkannt hat, dass ãtman in unbeständigen Körpern
wohnt, selbst aber körperlos und alldurchdringend ist, kennt
keinen Kummer mehr.
(Katha-Upanishad, Teil 1, Kapitel 11)
|
|
|
3. Januar |
Wenn
die Person still ist, kann dein höheres Selbst sprechen.
(E. Haich)
|
|
|
Home |
Wochenendseminare
Burnoutprävention
|
|