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Jahr 2008 |
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16. Dezember |
Der
Weise betrachtet Himmel und Erde und alles, was sich dazwischen
befindet, als eine grosse Einheit;
er betrachtet alle Menschen unter dem Himmel, seien sie nah oder
fern, als seine Brüder,
da er weiss, dass wir alle derselben Quelle entspringen.
(Yen Yüan) |
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9. Dezember |
Gönne
Dir einen Augenblick der Ruhe und Du begreifst, wie närrisch Du
herumgehastet bist. Lerne
zu schweigen und Du merkst, dass Du zuviel geredet hast.
Sei
gütig und Du siehst ein, dass Dein Urteil über andere allzu hart
war.
(Tschen-Tschin)
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2. Dezember |
Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.
(Chinesische Weisheit) |
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25. November |
Werde
nie zornig! Sonst könntest Du an einem einzigen Tag das Holz verbrennen, das Du in vielen sauren Wochen gesammelt hast.
(Meng-Tse) |
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18. November |
Wenn ich einen
Satz auswählen sollte,
um meine ganze Lehre zusammenzufassen,
würde ich sagen:
Lass nichts Böses in Deinen Gedanken sein!
(Konfuzius) |
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11. November |
Fordere viel
von Dir selbst
und wenig von den anderen.
So bleibt Dir mancher Ärger erspart.
(Konfuzius) |
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4. November |
Fürchte Dich
nicht
vor dem langsamen Vorwärtsgehen,
fürchte Dich nur vor dem Stehenbleiben.
(Chinesische Weisheit) |
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28. Oktober |
Wenn du deine
selbstsüchtigen Motive,
wie den Zorn und so weiter überwindest,
und mehr Güte und Mitgefühl für andere entwickelst,
wirst du letztlich selbst den größten Nutzen haben.
(Dalai Lama) |
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21. Oktober |
Echtes Gebildetsein überwindet den
Tod
Klug ist, wer andere durchschaut, weise, wer sich selbst
durchschaut. Kraft beweist, wer andre zwingt, Art jedoch, wer sich
selbst bezwingt. Willen hat, wer Herr seines Tuns ist, Reichtum
aber, wer zufrieden bleibt. Standhaft ist, wer an seinem Platz
verharrt, wahrhaft lebt, wer im Tod besteht.
(Konfuzius) |
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23. September |
Warum Können die Weltkinder nicht allem entsagen und zu Gott hin eilen?
Diese Welt ist wie eine Bühne, auf der die Menschen viele Rollen in
verschiedenen Verkleidungen spielen. Darum legen sie nicht gern die
Maskierung ab, bevor sie nicht eine Zeitlang gespielt haben. Lasst
sie eine Weile spielen, und sie werden von selber die Verkleidung
abwerfen.
(Ramakrishna)
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16. September |
Durch das Weltspiel müsst
ihr euch hinauftasten zum Umwandelbaren. Und vom Unwandelbaren müsst
ihr euch wieder zurücktasten zum Weltspiel, das nun nicht länger
unwirklich, sondern den Sinnen so viele Manifestationen des
Unwandelbaren ist.
(Ramakrishna)
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9. September |
Geburt und Tod sind wie Schaum auf dem Wasser. Das Wasser ist wirklich,
der Schaum ist es nicht. Er bildet sich aus dem Wasser und geht
wieder darin auf. Ebenso ist Gott wie ein grosses Meer, und die
Seelen gleichen dem Schaum. Aus Ihm treten sie ins Dasein, in Ihm
leben sie und zu Ihm kehren sie wieder zurück. Gott allein ist
wirklich, seine Manifestationen als Einzelseele und Welt sind
unwirklich. Sie sind vergänglich, nicht ewig.
(Ramakrishna)
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2. September |
Das erkennende Selbst ist nicht geboren und stirbt
nicht. Es ist aus nichts entstanden und nichts entstand aus ihm.
Geburtlos, ewig, dauernd, wird es nicht getötet, wenn der Körper
getötet wird.
(Katha-Upanisad Teil l, Kap. II) |
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26. August |
Jeder
Gedanke ist Saat.
Einst, über kurz oder lang,
führt durch dies Feld dich dein Gang
Jeder
Gedanke ist Tat
Einst, über lang oder kurz
wird er dir Sieg oder Sturz
Wie
dir das Schicksal auch naht
nenn es nicht fremde Gewalt
Du bist’s in eigner Gestalt |
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19. August |
Solange
Du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst,
bist Du noch weit ab vom Wege zur Weisheit.
(Chinesische Weisheit) |
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12. August |
Der
Meister handelt, ohne zu tun, und lehrt, ohne zu reden.
Dinge erscheinen, und er lässt sie kommen;
Dinge verschwinden, und er lässt sie gehen.
(Laotse) |
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24.
Juni |
Kannst
du Menschen lieben und führen,
ohne ihnen deinen Willen aufzuzwingen?
Kannst du wichtigste Dinge erledigen,
indem du dem Geschehen seinen Lauf lässt?
(Laotse) |
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17.
Juni |
Der
Geist eines vollkommenen Menschen ist wie ein Spiegel.
Er hält nichts fest.
Er reflektiert, aber er hält nichts fest.
Deshalb kann der vollkommene Mensch handeln ohne Anstrengung.
(Chuang Tse) |
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10.
Juni |
Drei
Arten von Freunden können einem Menschen helfen:
jene, die ehrlich und geradeheraus sind, die verständnisvollen und
die wohlunterrichteten.
Drei Arten von Freunden können einem Menschen schaden:
jene, die nett, aber unaufrichtig sind, jene, die biegsam, aber ohne
Rückgrat sind, und jene, die schön reden können, aber Schmeichler
sind.
(Konfutse) |
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3.
Juni |
Die Kraft des
Geistes ist grenzenlos,
die Kraft der Muskeln ist begrenzt.
(Koichi Tohei) |
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27.
Mai |
Laufe
nicht der Vergangenheit nach. Verliere Dich nicht in der Zukunft.
Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht
gekommen.
Das Leben, wie es hier und jetzt ist, eingehend betrachtend,
weilt der Übende in Festigkeit und Freiheit.
(Buddha) |
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20. Mai |
Echtes
Gebildetsein überwindet den Tod
Klug ist, wer andere durchschaut, weise, wer sich selbst
durchschaut.
Kraft beweist, wer andere zwingt, Art jedoch, wer sich selbst
bezwingt.
Willen hat, wer Herr seines Tuns ist, Reichtum aber, wer zufrieden
bleibt.
Standhaft ist, wer an seinem Platz verharrt, wahrhaft lebt, wer im
Tod besteht.
(Konfuzius) |
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29. April |
Erkennst
Du andere, bist Du weise
Erkennst Du Dein Selbst, bist Du erleuchtet
Besiegst Du andere, hast Du Kraft
Besiegst Du Dich selbst, bist Du stark
Wer zufrieden ist, ist reich
Wer seine Mitte nicht verliert, überdauert
(Laotse) |
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15. April |
Wisse, dass die
Ursache von allem Leiden daher rührt, dass du unter den Einfluss
von etwas gerätst. Dies kann ein Gedanke, eine Vorstellung, eine
Handlung, eine Meinung, ein Mensch oder etwas, woran wir gebunden
sind, - sei es nun gut oder böse - sein. Sobald uns etwas
beeinflusst, verlieren wir unsere Freiheit und werden unglücklich.
Unsere wahre Natur ist nichts als Freiheit, denn wir sind Geist, der
keiner Knechtschaft untersteht.
(Selvarajan Yesudian) |
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25. März |
Steh
auf und sei frei! Wisse, dass jeder Gedanke und jedes Wort, das dich
schwächt, das einzige Übel ist in dieser Welt. Was immer den
Menschen schwächt und beängstigt, ist das einzige Übel, das
gemieden werden sollte.
(Vivekananda) |
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18. März |
Geistigkeit muss auf die praktische Ebene
des Lebens gebracht werden. Zu
was ist sie sonst gut? Geistigkeit muss das Herz und das
Heim, den Einzelnen und die Menge, die Gesellschaft und die Nation
erheben.
(Selvarajan Yesudian) |
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11. März |
Dies
ist das wahre Ziel des Übens: zwischen dem Wirklichen und dem
Unwirklichen zu unterscheiden in der Erkenntnis, dass der Puruscha,
das ewige bewusste Prinzip, an der Natur nicht teil hat, dass er
weder Natur noch Denksubstanz ist und sich - da er an der Natur
nicht teil hat - unmöglich verändern kann. Nur die Natur, verändert
sich, indem sie beständig verknüpft, wiederverknüpft und auflöst.
Wenn wir durch beständiges Üben zu unterscheiden beginnen, wird
das Nichtwissen schwinden und der Puruscha in seinem wahren Wesen
erstrahlen: als allwissend, allmächtig und allgegenwärtig.
(Vivekananda) |
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4. März |
Jede
Seele ist ihrem Wesen und Vermögen nach göttlich. Das Ziel ist die
Offenbarung dieses innewohnenden Göttlichen durch Beherrschung der
äusseren und der inneren Natur.
Erreiche dies entweder durch Arbeit oder durch Andacht oder durch
Kontrolle der seelischen Vorgänge oder durch Philosophie, durch
eines oder einige oder alle - und sei frei! Das ist das Ganze der
Religion. Lehrsätze oder Dogmen oder Riten oder Bücher oder Tempel
oder Bräuche sind nur nebensächliches Beiwerk.
(Vivekananda) |
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25. Februar |
Dreifach
prüfe ich mich jeden Tag:
- Habe ich etwas von Herzen für andere getan?
- War ich mit meinen Worten nicht untreu im Gespräch mit anderen
Menschen?
- Habe ich selbst getan, was ich andere gelehrt habe?
(Kung Fu Tsche) |
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18. Februar |
Der
Berufene sucht auch Dinge, die sich erzwingen lassen, nicht zu
erzwingen, darum bleibt er frei von Aufregung. Die Menschen der
Masse suchen Dinge, die sich nicht erzwingen lassen, zu erzwingen,
darum sind sie fortwährend in Aufregung. Weil sie ihrer Aufregung
freien Lauf lassen, so haben sie immer etwas zu machen und zu
erstreben. Die Aufgeregtheit aber richtet auf die Dauer
zugrunde.
(Dschuang Dsi ) |
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11. Februar |
So selten kommt Friede in
unsere Herz. Warum währt er nicht länger? Bambusfeuer erlischt
bald, wenn es nicht durch ständiges Blasen angefacht wird. So ist
beständige Andacht notwendig, um das Feuer des Geistes wach zu
halten.
(Ramakrishna) |
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4. Februar |
Ein frommer Hausvater: "Herr, man sagt, Ihr hättet Gott
geschaut. So lasst uns ihn bitte auch sehen. Wie kann man Gott
kennenlernen?"
Ramakrishna: "Alles hängt von Gotteswillen ab. Gottes-Schau
setzt Bemühung voraus.
Wenn Ihr bloss am Ufer eines Teiches sitzt und sagt: ´In diesem
Teich sind Fische`, werdet Ihr dann irgendwelche fangen? Geht und
holt das nötige Angelgerät, holt eine Angelrute und Köder und
werft etwas Köder aus. Dann werden aus dem tiefen Wasser die Fische
aufsteigen und an die Oberfläche kommen, dass Ihr sie sehen und
fangen könnt.
Ihr wollt, dass ich Euch Gott zeige, und dabei sitzt Ihr ruhig da,
ohne Euch im geringsten selbst anzustrengen. Ihr möchtet, dass ich
den Quark ansetze, Butter mache und sie Euch an den Mund halte. Ich
soll den Fisch fangen und ihn Euch überreichen. Wie unverständig.
(Ramakrischna) |
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28. Januar |
Die Berufenen suchen ihren Frieden in dem, was Frieden gibt; sie
suchen ihren Frieden nicht in dem, was keinen Frieden gibt. Die
Menschen der Menge suchen Frieden da, wo es keinen Frieden gibt; sie
suchen ihren Frieden nicht da, wo es Frieden gibt.
Dschuang Dsi sprach: "Den Sinn erkennen ist leicht, nicht zu
reden ist schwer. Zu erkennen und nicht zu reden, das schafft die
himmlische Natur in uns: zu sagen, was man weiss, dazu verführt uns
unser Menschliches. Die Alten waren himmlisch gesinnt, nicht
menschlich.
(Dschuang Dsi: Das wahre Buch vom südlichen Blütenland) |
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21. Januar |
Fühle DICH, dann fühlst du MICH, fühlst du UNS, dann fühlst du
ALLES,
fühlst du ALLES, dann fühlst du GOTT,fühlst du GOTT, dann fühlst
du die LIEBE,
fühlst du die LIEBE, dann fühlst du den WILLEN zur SCHÖPFUNG und
die ERSTE URSACHE .
(Martin Kiechle (Mannimanaste)) |
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14. Januar |
Große Vollkommenheit erscheint unzulänglich, Doch ihre Wirkung ist
unvergänglich.
Große Fülle erscheint wie leer, Und doch erschöpft sie sich
nimmermehr.
Große Gradheit erscheint wie krumm. Große Klugheit erscheint wie
dumm.
Große Beredtheit erscheint wie stumm. Bewegung überwindet Kälte.
Ruhe überwindet Hitze. Reinheit und Ruhe sind das Richtmaß der
Welt.
(Lau Dan (6. Jh. v. Chr.)) |
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7. Januar |
Trag muntern Herzens deine Last, und übe fleißig dich im Lachen,
wenn du an dir nicht Freude hast, wirst andern du nicht Freude
machen.
(Paul Heyse) |
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3. Januar |
Es gibt Menschen, die wachen morgens auf und freuen sich auf das
Gute, das ihnen der Tag bringen wird. Man muss nur die Augen dafür
haben, um diese kleinen Lichter im Alltag zu entdecken. Aber man
muss nicht nur danach ausschauen, sondern auch selbst welche
anzünden.
Dazu gehört ein helles Auge, noch mehr aber ein waches Herz.
(Paul Heyse ) |
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